Straßenbauarbeiten
Was sind thermoplastische Straßenmarkierungen?
Thermoplastische Straßenmarkierungen bestehen aus einer festen Pulvermischung aus Harzen, Pigmenten, Glasperlen und Füllstoffen. Bei Erhitzung auf 180–200 °C (356–392 °F) schmilzt das Material und wird in flüssigem Zustand auf die Fahrbahn aufgetragen. Beim Abkühlen härtet es zu einer langlebigen, reflektierenden Markierung aus, die fest auf dem Straßenbelag haftet.
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Wie funktioniert das?
Thermoplastische Markierungen erfordern für eine ordnungsgemäße Anbringung Wärme und Druck. Das Material wird entweder in Form gebracht oder direkt auf die Fahrbahn aufgeschmolzen. Mit einem Propangasbrenner wird das Thermoplast erhitzt und mit dem Straßenbelag verbunden, wodurch ein langlebiges und gut sichtbares Ergebnis gewährleistet wird.
Häufig gestellte Fragen
Thermoplastische Markierungen halten 3- bis 5-mal länger als Farbe, sind besser sichtbar und weisen dank der eingearbeiteten Glasperlen eine höhere Rutschfestigkeit auf.
Ein Propangasbrenner liefert gleichmäßige, hohe Hitze, um den Thermoplast zu schmelzen, und gewährleistet so eine starke Haftung auf der Fahrbahnoberfläche. Er wird außerdem zum Vorwärmen des Straßenbelags verwendet, um eine bessere Haftung zu erzielen.
Ja, aber der Belag muss trocken sein und mit einem Propangasbrenner vorgewärmt werden, um Feuchtigkeit zu entfernen und die Haftung zu verbessern.
Ja, bei korrekter Verwendung. Befolgen Sie stets die Sicherheitshinweise, darunter:
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Das Tragen von hitzebeständigen Handschuhen und Schutzkleidung.
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Halten Sie den Brenner von brennbaren Materialien fern.
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Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung.
Ja! Sie lassen sich durch Erhitzen und Abkratzen entfernen oder mit neuen Markierungen überdecken. Beschädigte Stellen können mit einem Propangasbrenner erneut erhitzt und geglättet werden.
Sie lassen sich am besten auf Asphalt verarbeiten, können aber mit einer Grundierung auch auf Beton verwendet werden, um eine bessere Haftung zu erzielen.