Hartlöten

Das Hartlöten ist ein Verfahren zur Metallverbindung, bei dem zwei oder mehr Metalle unter Verwendung eines Lotmetalls bei hohen Temperaturen miteinander verbunden werden, ohne dass die Grundwerkstoffe schmelzen, wodurch feste und dauerhafte Verbindungen entstehen.

Was ist Hartlöten?

Beim Hartlöten werden zwei Metalle miteinander verbunden, indem ein Lot auf eine Temperatur von über 450 °C (840 °F), jedoch unterhalb des Schmelzpunkts der Grundmetalle, erhitzt wird. Das geschmolzene Lot fließt in die Fuge ein und bildet dort eine feste, dichte Verbindung, ohne dass die Grundmetalle schmelzen.

Empfohlene Produkte

Dies sind die empfohlenen Brenner zum Hartlöten

Geschichte des Hartlötens

Das Hartlöten wird seit über 3.000 Jahren angewendet und reicht bis in die Zeit antiker Zivilisationen zurück, die Metalle für Werkzeuge, Waffen und Schmuck miteinander verbanden. Es ist für die Klimatechnik, die Sanitärtechnik und den Metallbau unverzichtbar.

Wie funktioniert das?

Beim Hartlöten werden Wärme, Kapillarwirkung und Lotmetall genutzt, um feste Verbindungen herzustellen. Zunächst werden die Metalloberflächen gereinigt und mit Flussmittel beschichtet, um Oxidation zu verhindern. Der Propangasbrenner erwärmt die Verbindungsstelle gleichmäßig und erhöht die Temperatur auf über 450 °C (840 °F). Sobald die Temperatur hoch genug ist, schmilzt der Hartlötstab und fließt in den Spalt zwischen den Metallen, wodurch eine dauerhafte Verbindung entsteht. Beim Abkühlen der Verbindung erstarrt das Lot und bildet eine dichte und tragfähige Verbindung.

Wussten Sie schon...?

Auf allen Verpackungen, Broschüren und Produktinformationen ist ein Symbol abgebildet, das die jeweilige Anwendung darstellt. So können Sie das richtige Produkt für Ihren Bedarf leichter finden.

Häufig gestellte Fragen

Ja! Ein Propangasbrenner eignet sich gut zum Hartlöten von Kupfer, Messing und bestimmten Stahlsorten, insbesondere in den Bereichen Sanitär, Klimatechnik und Metallreparaturen. Für Legierungen, die höhere Temperaturen erfordern, ist möglicherweise ein Propangas-Sauerstoff- oder MAP-Gasbrenner erforderlich.

  • Hartlöten: Hier werden höhere Temperaturen (über 450 °C / 840 °F) verwendet, um festere Verbindungen zu erzielen.
  • Weichlöten: Hier werden niedrigere Temperaturen (unter 450 °C / 840 °F) für elektrische und sanitäre Verbindungen verwendet.
  • Silberlegierungen – Ideal für Sanitärinstallationen, Klimatechnik und Metallverbindungen.

  • Messing- oder Bronzelegierungen – Werden für stabile, tragende Verbindungen verwendet.

Ja! Flussmittel verhindert Oxidation und sorgt für eine saubere, feste Verbindung. Manche Hartlötstäbe sind bereits mit Flussmittel beschichtet.

  • Verwenden Sie einen Brenner mit Zyklonbrenner, um eine gleichmäßige Wärmeverteilung um die Verbindungsstellen herum zu gewährleisten.
  • Vermeiden Sie direkten Flammenkontakt mit dem Zusatzwerkstoff – erhitzen Sie die Grundmetalle so, dass der Zusatzwerkstoff durch den Kontakt schmilzt.
  • Aluminium – Erfordert spezielle Aluminium-Lötstäbe und Flussmittel.
  • Edelstahl – Mit silberbasierten Lötlegierungen und geeigneter Wärmeregulierung möglich.

Durch Hartlöten entstehen feste, dichte Verbindungen, die jedoch bei tragenden Konstruktionen nicht so fest sind wie beim Schweißen. Es wird jedoch bevorzugt, wenn Präzision und eine geringe Wärmezufuhr erforderlich sind.

  • Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Bereich, um Dämpfe zu vermeiden.

  • Tragen Sie hitzebeständige Handschuhe und eine Schutzbrille.

  • Halten Sie den Brenner von brennbaren Materialien fern.

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