Glasbläserei

Beim Glasblasen wird geschmolzenes Glas mithilfe von Hitze und Werkzeugen geformt, wodurch Kunsthandwerker filigrane Stücke – von Glasperlen bis hin zu Skulpturen – herstellen können.

Was ist Glasbläserei?

Beim Glasblasen wird geschmolzenes Glas mithilfe von Hitze, Luft und Werkzeugen geformt. Je nach Technik wird das Glas entweder mit einer Glasbläserpfeife frei geblasen oder zur präzisen Formgebung mit einem Brenner bearbeitet. Weichglas und Borosilikatglas sind die am häufigsten verwendeten Materialien, die jeweils unterschiedliche Temperaturbereiche für die richtige Bearbeitung erfordern. Dieser Prozess ermöglicht es Kunsthandwerkern, alles von zarten Perlen über filigrane Skulpturen bis hin zu funktionalen Laborgeräten herzustellen.

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Geschichte der Glasbläserei

Die Glasbläserei reicht bis etwa 50 v. Chr. zurück, als römische Handwerker die Glasherstellung revolutionierten, indem sie geschmolzenes Glas mit Hilfe von Blasrohren formten. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich dieses Handwerk weiterentwickelt, und moderne Werkzeuge wie Propangasbrenner ermöglichen heute filigrane, detailreiche Glasarbeiten für Kunst, Schmuck und Laborgeräte.

Wie funktioniert das?

Beim Glasblasen mit dem Brenner, auch als „Lampworking“ bekannt, liefert ein Propanbrenner die hohe Hitze, die zum Erweichen des Glases benötigt wird. Der Künstler dreht und bearbeitet das Glas in der Flamme, bis es einen geschmolzenen, formbaren Zustand erreicht hat. Nach der Formgebung wird das Werkstück in einem als „Annealing“ bezeichneten Prozess allmählich abgekühlt, wodurch innere Spannungen abgebaut werden und Risse verhindert werden. Die Verwendung unterschiedlicher Flammentemperaturen und Sauerstoffgemische ermöglicht feine Detailarbeiten und Farbmischungen.

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Häufig gestellte Fragen

Ja! Ein Propangasbrenner ist ein hervorragendes Einsteigerwerkzeug, um die Grundlagen der Glasbearbeitung, der Perlenherstellung und der Herstellung kleiner Skulpturen zu erlernen.

Lesen Sie vor der Verwendung unbedingt die Gebrauchsanweisungen durch.

  • Weichglas (Kalk-Natron-Glas) – Niedrigerer Schmelzpunkt, ideal für Glasperlen und kleine Skulpturen.

  • Borosilikatglas – Höherer Schmelzpunkt, wird für strapazierfähigere Gegenstände und Laborglaswaren verwendet.

  • Weichglas schmilzt bei etwa 760 °C (1.400 °F). 

  • Borosilikatglas benötigt mindestens 1.093 °C (2.000 °F). Für Weichglas reicht oft ein Propangasbrenner allein aus, während für Borosilikatglas möglicherweise ein Sauerstoffgemisch erforderlich ist, um eine höhere Hitze zu erzielen.

Das hängt von der Glasart ab:

  • Weichglas lässt sich allein mit Propan bearbeiten.

  • Borosilikatglas erfordert in der Regel ein Propan-Sauerstoff-Gemisch, um höhere Temperaturen zu erreichen.

Ja! Ein Propangasbrenner ist ein hervorragendes Einsteigerwerkzeug, um die Grundlagen der Glasbearbeitung, der Perlenherstellung und der Herstellung kleiner Skulpturen zu erlernen.

Lesen Sie vor der Verwendung stets die Gebrauchsanweisungen sorgfältig durch.

  • Bei der Glasbläserei im Ofen wird geschmolzenes Glas mithilfe eines großen Hochtemperaturofens geformt.

  • Bei der Lampwork-Technik wird ein Propangasbrenner für kleinere, detailreichere Stücke verwendet.

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