Löten von Blechen (Kolbenlöten)

Bei Metalldächern kommen langlebige Materialien wie Stahl, Aluminium und Kupfer zum Einsatz, um langlebige, witterungsbeständige Dacheindeckungen für Gebäude zu schaffen, deren Lebensdauer oft mehr als 50 Jahre beträgt.

Was ist Kolbenlöten?

Bei Metalldächern werden Bleche oder Dachziegel aus Metall zur Abdeckung des Gebäudedachs verwendet. Zu den gängigen Metallen zählen Stahl, Aluminium, Kupfer und Zink. Diese Materialien werden aufgrund ihrer Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und Recyclingfähigkeit ausgewählt. Metalldächer sind bekannt für ihre lange Lebensdauer, die oft 50 Jahre oder mehr beträgt, sowie für ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterbedingungen wie starkem Schneefall, Hagel und starken Winden.

Empfohlene Produkte

Wähle deinen Favoriten aus

Geschichte des Blechlötens

Die Verwendung von Metall für Dachdeckungen und Entwässerungssysteme blickt auf eine lange Geschichte zurück. Metalldächer haben sich im Laufe der Jahrhunderte erheblich weiterentwickelt, angefangen bei antiken Zivilisationen, die Metalle wie Kupfer und Blei aufgrund ihrer Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit einsetzten. Die Römer waren Vorreiter bei der Verwendung von Metall für Dach- und Entwässerungssysteme und entwickelten ausgefeilte Techniken, um langlebige und effiziente Konstruktionen zu schaffen. Im Laufe der Zeit setzte sich die Verwendung von Metallen wie Zink, Aluminium und Stahl immer mehr durch, insbesondere während der Industriellen Revolution, in der bedeutende Fortschritte in der Metallbearbeitung und den Bautechnologien erzielt wurden.

Wie funktioniert das?

Die Verlegung von Metalldächern umfasst mehrere Schritte, darunter das Ausmessen und Zuschneiden der Bleche, deren Befestigung an der Dachkonstruktion sowie das Abdichten der Fugen, um Undichtigkeiten zu verhindern. Eine der wichtigsten Techniken beim Verlegen von Metalldächern ist das Löten, bei dem Metallteile mithilfe eines Lötkolbens mit einer Kupferspitze und einem Zusatzwerkstoff, dem sogenannten Lötzinn, miteinander verbunden werden. Das Löten eignet sich besonders gut, um wasserdichte Abdichtungen an Fugen, Nähten und Abdeckblechen herzustellen.

Wussten Sie schon...?

Auf allen Verpackungen, Broschüren und Produktinformationen ist ein Symbol abgebildet, das die jeweilige Anwendung darstellt. So können Sie das richtige Produkt für Ihren Bedarf leichter finden.

Häufig gestellte Fragen

Ein Lötkolben ist das geeignete Werkzeug. Es handelt sich um ein mit Propan betriebenes Gerät. Am Lötkolben ist eine Kupferspitze angebracht, die sich durch die Flamme erhitzt und anschließend zum Löten von Blechen verwendet werden kann.

Die verwendeten Kupferstücke sollten ein Gewicht zwischen 250 und 500 Gramm haben. Als Faustregel gilt: Je schwerer das Stück, desto besser ist die Wärmespeicherung.

Das hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Es gibt einen Unterschied zwischen spitzen und hammerförmigen Kupferbohrern. Spitze Kupferbohrer eignen sich für enge und schwer zugängliche Stellen, während hammerförmige Kupferbohrer breiter sind und die Wärme besser leiten.

Außerdem benötigen Sie einen Ammoniakstein. Kupferbohrer müssen vor dem ersten Gebrauch vorverzinnert werden. Sie sind in der Regel mit einer Schicht aus Kupferoxid überzogen; der Ammoniakstein sorgt für eine gute Haftung am Kupferbohrer, und das Kupferoxid wird aufgelöst, wodurch eine saubere Oberfläche entsteht. Dies geschieht in der Regel, indem man den heißen Kupferbohrer auf dem Ammoniakstein hin und her reibt.

Ja, Sie benötigen Flussmittel. Das Flussmittel entoxidiert die Oberfläche beim Löten und verhindert so das Eindringen von Sauerstoff.

Du befindest dich auf
© 2026 Sievert AB.